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StadtMuseum Pirna
Das im Areal des vormaligen Dominikanerklosters gelegene StadtMuseum ist eines der ältesten im Freistaat Sachsen und wurde bereits 1861 durch den Städtischen Gewerbeverein gegründet. Ab 1878 entstanden auch beim Gebirgsverein für die Sächsische Schweiz museale Sammlungen zu Natur- und Volkskunde sowie zur Heimatgeschichte. Beide Bestände wurden später vereinigt, die Ausstellungen befinden sich seit 1923 im Kapitelsaalgebäude des Klosters.
Nach einer langen baulichen Instandsetzung ist das Stadtmuseum 1993 wiedereröffnet worden. Die neuen Ausstellungen sind dem Elbsandstein und der Stadtgeschichte gewidmet. Zusätzlich wurde ein Gebäuderest, der teilweise aus der Klosterzeit stammt, zum Eingangsgebäude des Museums ausgebaut. Die architektonische Lösung mit altem Mauerwerk und modernen Einrichtungen erhielt bei einem Wettbewerb den Preis des Bundesbauministeriums.
Hier zu allen Veranstaltungen des StadtMuseum Pirna.
Aktuelles
Sächsischer Museumsbund tagt in Pirna – Stadtmuseum bleibt am 10. März geschlossen

Am kommenden Wochenende, vom 9. bis 11. März 2019, findet in Pirna die Jahrestagung des Sächsischen Museumsbund e.V. statt. Das jährliche Treffen steht dieses Mal unter dem Leitthema „Museum kinderleicht! Kinder und Museen.“
Alle wichtigen Museumsträger des Landes und einige politisch Verantwortliche sind dazu versammelt, treten in aktiven Austausch zu aktuellen Themen und festigen damit die Bedeutung der Museen für die Region. Das dreitägige Programm findet im StadtMuseum Pirna sowie in den Richard-Wagner-Stätten Graupa statt und schließt neben Führungen durch die beiden Häuser und das neue Depot des Stadtmuseums auch Exkursionen zu Museen in der Umgebung ein. Mit dabei sind beispielsweise die Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein, die Festung Königstein oder das Uhrenmuseum Glashütte. Zur Tagung, die von der Ostsächsischen Sparkasse Dresden unterstützt wird, sprechen auch Dr. Eva-Maria Stange, Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst sowie Pirnas Oberbürgermeister Klaus-Peter Hanke.
Der Sächsische Museumsbund mit Joachim Breuninger an der Spitze versteht sich nicht nur als Dienstleister für seine Mitgliedsmuseen, sondern auch als Repräsentant und Sprachrohr der Sächsischen Museen insgesamt. Er meldet sich daher zu Wort, wenn wichtige politische, strukturelle und finanzielle Entscheidungen anstehen. Er beteiligt sich bei allen größeren politischen Diskussionen und erarbeitet dazu inhaltliche Positionen und Leitlinien, die dann auf den verschiedenen Ebenen den Medien sowie der Politik vermittelt werden.
Aufgrund der Tagung bleibt das StadtMuseum Pirna am Samstag, 9. März für Besucher geschlossen.



















