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StadtMuseum Pirna
Das im Areal des vormaligen Dominikanerklosters gelegene StadtMuseum ist eines der ältesten im Freistaat Sachsen und wurde bereits 1861 durch den Städtischen Gewerbeverein gegründet. Ab 1878 entstanden auch beim Gebirgsverein für die Sächsische Schweiz museale Sammlungen zu Natur- und Volkskunde sowie zur Heimatgeschichte. Beide Bestände wurden später vereinigt, die Ausstellungen befinden sich seit 1923 im Kapitelsaalgebäude des Klosters.
Nach einer langen baulichen Instandsetzung ist das Stadtmuseum 1993 wiedereröffnet worden. Die neuen Ausstellungen sind dem Elbsandstein und der Stadtgeschichte gewidmet. Zusätzlich wurde ein Gebäuderest, der teilweise aus der Klosterzeit stammt, zum Eingangsgebäude des Museums ausgebaut. Die architektonische Lösung mit altem Mauerwerk und modernen Einrichtungen erhielt bei einem Wettbewerb den Preis des Bundesbauministeriums.
Hier zu allen Veranstaltungen des StadtMuseum Pirna.
Aktuelles
Musikalische Lesung mit Ulrich Grasnick

Am Dienstag, den 11. September um 19 Uhr findet im StadtMuseum Pirna die musikalische Lesung „Zurück zu den Brunnen. Pirnaer Impressionen“ mit Ulrich Grasnick statt. Darin erinnert der deutsche Lyriker vor allem an seine Geburtsstadt und die Quellen seiner Dichtkunst.
Er erinnert an die letzte Türmerin, redet über seine Heimatstadt mit ihren verlässlichen Treffpunkten, Sehenswürdigkeiten und die nahen Felsen der Sächsischen Schweiz. Zur Uraufführung kommen zudem zwei Vertonungen von Prof. Günter Schwarze. Der Komponist, der hierfür tonmalerische Mittel heranzieht, legt eine zweite, doppelte Ebene jenseits der Texte von Ulrich Grasnick vor: „Carillon in Blau“ und "Im Zwielicht geborgener Trümmer“ für Sprecher, Glasglocken und Klavier.
In Pirna geboren, verbrachte Grasnick einen Teil seiner Jugend im Haus seines Onkels in Warnemünde. Ab 1959 studierte er an der Hochschule für Musik „Karl Maria von Weber“ in Dresden. Beim Studium lernt er seine Frau Charlotte kennen, gemeinsam gehören sie zum Ensemble der Komischen Oper Berlin und treten im Rundfunkchor Berlin auf. In seinen Texten spielen zunächst Natur, Landschaften und ölverschmutzte Meere eine Rolle sowie der Wiederaufbau des Dresdner Zwingers. Eine Vielfalt von Themen blättert er auf, holt mit Texten, die auf Wien oder Paris zielten, ein Stück westliche Welt auf östliche Buchseiten. 2003 kehrt er in dem Band „Fels ohne Eile“ thematisch ins Elbsandsteingebirge zurück. Grasnicks Gedichte wirken wie Wortgewebe und geben Raum für Assoziationen.
Eintrittskarten zum Preis von 12 €, ermäßigte 8 € sind im Vorverkauf direkt im StadtMuseum Pirna (03501-556 461), im TouristService Pirna (03501-556 446) sowie an allen bekannten Reservix-Vorverkaufsstellen und online unter www.ticket.pirna.de erhältlich. Der Einlass erfolgt ab 18:30 Uhr.



















