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Longuyon
Longuyon, eine Kleinstadt mit ca. 6.000 Einwohnern, ist seit 1980 Pirnas Partnerstadt in Frankreich. An der belgisch-luxemburgischen Grenze im Departement Meurthe-et-Moselle gelegen, wird es von einem Nebenfluss der Maas namens Korn (frz. Chiers) durchflossen. Kleinere und mittlere Betriebe, wie Werkstätten zur Herstellung von Steingut, prägen die wirtschaftliche Struktur der Kommune. An besonderen Sehenswürdigkeiten beherbergt Longuyon eine Kirche aus dem 13. Jahrhundert und eine originalindianische Totemsäule, die hier bis 1967 stationierte kanadische Streitkräfte der Stadt zum Geschenk machten. Die in der Nähe der Stadt gelegenen Festungsanlagen der ehemaligen "Maginot-Linie" halten die Erinnerung an unselige Epochen der Geschichte wach. Regelmäßig nehmen Vertreter aus der Stadt Pirna am Fest der Schutzheiligen St. Agathe (Fete Patronale de Sainte-Agathe) in Longuyon teil. Die Stadt Longuyon ist von Beginn an jährlich mit einem Stand auf dem Markt der Kulturen vertreten. Am Stand stellen Vertreter der Stadt regionale Produkte vor.

Stiftskirche St. Agatha (Foto: Longuyon) Indianische Totemsäule (Foto: Longuyon)
Meilensteine der Städtepartnerschaftsgeschichte
1980. Unterzeichnung der Freundschaftsurkunde zwischen Pirna und Longuyon
1989. Besuch einer Jugenddelegation aus Longuyon in Pirna anlässlich des französischen Nationalfeiertages
1992. Teilnahme von Vertretern der Stadt Longuyon an der Wirtschaftsmesse in Pirna
1998. Unterzeichnung der Städtepartnerschaftsurkunde zwischen Pirna und Longuyon
2012. Gemeinsamer Besuch einer Longuyoner und Pirnaer Delegation im Deutschen Bundestag

Rathaus im Zentrum (Foto: Longuyon)

