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Teufelserker

Der Teufelserker wurde, unter Einbeziehung älterer Baureste, Ende des 16. Jahrhunderts / 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts errichtet. Benannt wurde er nach seinen drei Tragefiguren.
Der Erker zeigt auch spätgotische Kielbogenornamente der Seitenwangen und deutlich erkennbare Renaissanceformen in der Vorderbrüstung sowie in den Fensterprofilen und Konsolen.
Einer Sage nach soll die Frau des Hauses mit dem Teufel im Bunde gewesen sein. Nachdem sie gestorben war, ließ ihr Ehemann den Erker anbringen. Dieser blickt zum Kirchhof, auf welchem sie begraben wurde. Ihr Mann ahnte von dem Bund mit dem Teufel und so sollten die drei Teufel die ganze Last des Erkers tragen. Der Blick zur Kirche löste damals einen Skandal in der Bevölkerung aus. Da der Eigentümer ständig auf den Erker angesprochen wurde, ließ er folgende Innschrift anbringen: "ICH WOLDS SO HABEN WAS FRAGTU DARNACH". Als Gegenstück zu diesem Erker wurde, wenige Gassen weiter, der Engelserker angebracht.
Adresse:
Obere Burgstraße 1
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Binationes Internat Engelserker




















