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Wenn der Zirkus kommt... – Zauber der Manege in der Kunst des 20. Jahrhunderts
Die Geschichte des traditionellen Zirkus ist verhältnismäßig kurz. Ehemalige höfische Reitschulen verbanden sich im 18. Jahrhundert mit den sogenannten fahrenden Künstlern, die als Gaukler, Seiltänzer, Spaßmacher, Tierbändiger oder Akrobaten auf Märkten zur Volksbelustigung auftraten.
Die Welt des Zirkus ist ein wundersam eigener Kosmos – das Zelt mit seinen Masten und dem Gestänge, dazu die Manege, die Bühne, die Gitter, die Tiere, Requisiten und Geräte. Das unstete Leben der Menschen vom Zirkus – anscheinend ohne Normen – birgt von jeher Reize und Neugier in sich. Kein Wunder, dass bildende Künstler schon im 19. Jahrhundert diese sonderbar atmosphärische Szenerie als Motiv entdeckten – sind sich die Künstler unter der Zirkuskuppel und die vor der Staffelei doch in vielen Punkten sehr ähnlich. Gesellschaftlichem Außenseitertum sind beide ausgesetzt.
Von der Faszination der Manege in der bildenden Kunst kann sich der Besucher des Stadtmuseums Pirna bis zum 31. Oktober 2016 überzeugen.


















