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Hoch über dem Elbtal - 750 Jahre Burg Pirna auf dem Sonnenstein

750 Jahre Burg Pirna

Mit der Urkunde vom 5. Dezember 1269 überwies Markgraf Heinrich der Erlauchte der Kapelle, gelegen „in castro nostro Pirne“  (in unserer Burg Pirna), jährliche Einkünfte von 5 Mark Silber. Damit trat die Befestigung in das Licht der Geschichte. Wir wissen heute, dass der Berg Sonnenstein bereits etwa 300 Jahre früher eine Wehranlage getragen hat, die hoch über dem Elbtal die Kontrolle über den Fluss und ihn hier kreuzende Landwege übernahm.
Hier setzt die Ausstellung des Museums ein, der Bogen spannt sich von der slawischen Wallanlage über die mittelalterliche Burg bis hin zur Entwicklung der Festung Sonnenstein. Diese stellte bis zum Siebenjährigen Krieg eine der wichtigsten sächsischen Landesfestungen dar und diente in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts auch als Staatsgefängnis. Nach Ende des Krieges erlosch diese Bedeutung und die Festung diente mit Ausnahme des Jahres 1813 nicht mehr militärischen Zwecken. 1811 entstand hier die erste Landesheilanstalt für psychisch Erkrankte, die bald zu Anerkennung in ganz Europa gelangte.

Grabungsfunde, Gemälde und Grafik mit Darstellungen der Befestigung und Sachzeugen aus der Festungszeit erhellen schlaglichtartig wichtige Aspekte der Burggeschichte.  Der Pirnaer Film- und Videoclub e.V. ist mit einem Film zu den archäologischen Forschungen auf dem Sonnenstein  vertreten.
 Als besondere Höhepunkte sind für jeweils einen Monat zwei originale Urkunden aus dem Sächsischen Hauptstaatsarchiv zu sehen. Es handelt sich um die im 15. Jahrhundert hergestellte Abschrift des nicht mehr vorhandenen Dokuments mit der Ersterwähnung von 1269 sowie um die Urkunde vom 28. September 1405, in welcher Jan von Wartenberg Markgraf Wilhelm dem Einäugigen das Schloss Pirna samt Zubehör verpfändete. Da dies Pfand nicht eingelöst wurde, verblieb die  Burg seit dieser Zeit in meißnisch-sächsischer Hand.

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