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Gold gab ich für Eisen – Die Garnisonsstadt Pirna und der Erste Weltkrieg

Gold gab ich für Eisen

Vor 100 Jahren, im Spätherbst 1918, endete ein bis dahin nicht vorstellbares Töten im Weltmaßstab. Die Sonderausstellung widmet sich mit vielen originalen Zeugnissen der Pirnaer Militärgeschichte einer Zeit, die in eine Katastrophe führte, darunter ein Deutscher Boxsattel für die Fahrer der Artillerie, komplett mit Packtaschen und Artillerie-Mannschaftssäbel, eine Paradeüberlegedecke und eine tragbare Feldschmiede. Hervorzuheben ist auch eine große Nagelungsscheibe aus Copitz, die den Geldsammlungen zugunsten des Krieges diente.

Die aufstrebende Industriestadt Pirna gewann im ausgehenden 19. Jahrhundert als Garnisonsstandort an Bedeutung. Bis 1878 waren in Pirna Gardereiter präsent. Im Frühjahr des Jahres wurde die erste Abteilung des Königlich-Sächsischen 2. Feldartillerie-Regiments Nr. 28 stationiert. In den folgenden Jahren kam es zu einer beständigen Erweiterung der Truppenstärke, die 1889 schon 45 Offiziere und 910 Mannschaftsangehörige umfasste.

Zur Unterbringung der Mannschaften entstanden an der Rottwerndorfer Straße große Kasernenbauten. Das militärische Areal im Süden der Stadt erstreckte sich auf 1,2 Kilometer Länge und etwa 200 Meter Breite.
Die Garnison war zu dieser Zeit ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für Pirna. Am Nachmittag des 1. August 1914 herrschte in der Stadt große Aufregung. Viele Menschen liefen zum Gebäude des Pirnaer Anzeigers, wo der Mobilmachungsbefehl über die Druckpressen lief. Kriegsfreiwillige meldeten sich in großer Zahl. Überall fanden Pferdemusterungen statt. Die stationierten Truppen marschierten zum Bahnhof, Sonderzüge brachten sie in die Kampfgebiete. Der Krieg drang in den folgenden Tagen sehr schnell in alle Bereiche des zivilen Lebens ein. Mit großangelegten Propagandaaktionen wurden kriegsunterstützende Sammlungen unter dem Motto „Gold gab ich für Eisen“ begleitet.

Das patriotische Stimmungshoch und die Vorstellung eines schnellen Sieges wichen bald der Erfahrung eines verlustreichen Stellungskrieges mit entsetzlichen Fronterlebnissen. In der Heimat verloren immer mehr Familien den Vater, immer mehr Eltern ihre Söhne.

Den Flyer zur Ausstellung bekommen Sie hier.

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