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Die Eroberung der Sächsischen Schweiz – Interessantes aus 200 Jahren Fremdenverkehr
Beginnend im 18. Jh. mit ersten Wanderern aus Dresden, die in der unberührten Felslandschaft „lustwandelten“, erfasste das Reisen dank der Entwicklung von Eisenbahn und Dampfschifffahrt schnell alle Schichten. Die Einheimischen fanden in der Beherbergung der Gäste einen willkommenen Nebenerwerb oder verdienten ihr Geld als Schweiz- oder Saumtierführer.
Viele Ortsbilder veränderten sich durch die einsetzende Bautätigkeit erheblich. Kühne Visionen eines Weltsportplatzes in Schandau und spektakuläre Bergbahnprojekte, die zum Beispiel der Erschließung von Bastei und Lilienstein dienen sollten, führten zu ersten Konflikten.
Mit Hilfe eines originalgetreu nachgebauten Tragesessels aus dem 19. Jh. können Besucher testen, wie Reisende einst in bequemer Weise auf die Höhen des Gebirges getragen wurden.
Das zur Ausstellung gehörende museumspädagogische Programm „Als ich einmal reiste“ für Kinder von ca. 6 bis 12 Jahren ist hier näher erläutert.


















