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10.03.2014, Quelle: Stadt, Kategorie: Energie/Umwelt

Neubau der Gauß-Oberschule feierlich übergeben – OB Hanke: „Pirna etabliert sich zum Zentrum schulischer Ausbildung“

Eroeffnungsveranstaltung der Gauß-Oberschule

Oberbürgermeister Klaus-Peter Hanke übergab am 10. März 2014 offiziell den Schlüssel für das neue Schulgebäude der Carl-Friedrich-Gauß-Oberschule im Pirnaer Stadtteil Sonnenstein. Pirna eröffnet damit die erste Passivhausschule im Landkreis Sächsische Schweiz/Osterzgebirge.

OB Hanke zeigte sich erfreut über den gelungenen Neubau: „Dieses Schulhaus kann sich sehen lassen. Die Begeisterung in den Gesichtern bestätigt uns, mit der Kreditaufnahme die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Diese Investition war wichtig für die Schullandschaft in unserer Region. Die Stadt Pirna setzt als Schulträger weiterhin auf Qualität in der Bildung. Ich danke allen, die dieses Bauvorhaben ermöglicht und mitgetragen haben.“

Der Neubau wurde aufgrund des desolaten Bestandes des Vorgängergebäudes notwendig. Im Februar 2012 starteten die Arbeiten zum neuen Schulhaus. Gemeinsam mit den Oberschülern erfolgte dann am 6. März 2012 der offizielle Spatenstich. Die Grundsteinlegung wurde am 16. Juli 2012 gefeiert. Der Rohbau bekam am 28. Februar 2013 seine Krone aufgesetzt. In den Winterferien 2014 erfolgte der Umzug in das neue Schulgebäude. Das alte Schulhaus soll noch 2014 abgerissen werden.

Seit dem Beginn des zweiten Schulhalbjahres begrüßt nun jeden Morgen ein modernes, offenes und freundliches Gebäude die Oberschüler. Ein vielfältig nutzbares Atrium bildet das Zentrum des Schulhauses und bietet genügend Platz für Schulveranstaltungen, Essensversorgung und sonstige Versammlungen schulischer Art. Im Eingangsbereich sind die Cafeteria und Musikräume untergebracht. Schul- und Fachräume sind mit modernster Schultechnik ausgestattet. In allen Geschossen wurden die Nutzungsbereiche zu Funktionsgruppen zusammengefasst, um eine hohe Synergie und Funktionalität zu gewährleisten. In Verbindung mit dem kompakten Grundriss ist eine gute inhaltlich-konzeptionelle Nutzung durch die Schüler und Lehrer möglich. Durch die Passivbauweise bietet der Neubau gute Voraussetzungen für einen wirtschaftlichen Betrieb.

Finanzierung
Das Gesamtvorhaben einschließlich der Abrissarbeiten des alten Gebäudes und der Gestaltung der Außenanlagen kostet 8,2 Millionen Euro. Dafür stehen keine Zuschüsse aus der Schulbauförderung zur Verfügung. Die Errichtung als Passivhaus wird durch den Freistaat mit 400.000 Euro aus EFRE-Mitteln (Europäischer Fond für regionale Entwicklung) unterstützt. Um diese wichtige Investition im Stadtteil Sonnenstein dennoch stemmen zu können, beschloss der Stadtrat zum Doppelhaushalt 2011/2012, zusätzliche Kredite in Höhe von 5,1 Millionen Euro aufzunehmen und andere städtische Investitionen zurückzustellen.

Autor: Thomas Gockel, Pressesprecher

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