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Pirna von A bis Z
A bis Z > SehenswürdigkeitenPesthaus
Zugang neben Dohnaische Str. 76 (im Zollhof)
01796 Pirna
Zur Geschichte:
- Das uralte, düstere Gebäude am "Zollhof", südlich der Klosterkirche, birgt kein schauriges Geheimnis.
- Der schmucklose Bau aus unregelmäßigem Bruchsteinmauerwerk diente wegen seiner abgeschiedenen Lage in schlimmsten Pestzeiten als Unterkunft für "Pestbarbier" und "Pestpfarrer".
- Sie wohnten im 1. Stock des Hauses.
- Dorthin führte eine Außentreppe, die heute verschwunden ist.
- Das Erdgeschoss mit seinem großen gewölbten Eingangstor diente als Wagenschuppen und Pferdestall.
- Das Pesthaus bildete eine flankierende Bastion der Pirnaer Stadtbefestigung im vorspringenden Rechteck des Klosterareals an der NW-Ecke der Altstadt.
- Eine kleine Pforte mit gotischem Spitzbogen führt durch die dicke Außenmauer in den ehemaligen Zwinger, also den Raum zwischen zwei Stadtmauern.
- Die Hauptstadtmauer wird durch ein 1999 errichtetes Parkhaus verdeckt.
Anbindung ÖPNV
Linie: alle Linien, Regionalbahn
Haltestelle: ZOB, Zentralhaltestelle Breite Straße, Robert-Koch-Straße, Bahnhof Pirna

